!fällt aus! Materialistischer Feminismus (11.7.)

*** ACHTUNG: Leider müssen wir die Veranstaltung verschieben und in den Herbst verlegen. Aber nicht traurig sein, denn einen Tag zuvor seid ihr herzlich zur Lesung von Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten (10.7.) eingeladen! ♥ ***

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Die kapitalistische Gesellschaft stellt sich als Totalität dar, die durchzogen ist von einem Geschlechterverhältnis, für das Frauenhass, männliche Hegemonie und die Abwertung von Sorgetätigkeiten konstitutiv ist. Ein materialistischer Feminismus versucht, diese Gesellschaft als Ganzes in den Blick zu nehmen und zu verstehen wie das Geschlechterverhältnis als alle Bereiche der Gesellschaft durchziehender Teil gesellschaftlicher Totalität zu begreifen ist – weil eine feministische Theorie und Praxis eben nicht im luftleeren Raum schwebt. Im Vortrag wird dies zum einen in Grundzügen anhand zweier grundlegender Bereiche, der vergeschlechtlichten Arbeitsteilung und der Herausbildung männlicher und weiblicher Subjekte, gezeigt und zum anderen wird eine materialistisch-feministiche Perspektive bestimmt, die wesentliches Element jeglicher Gesellschaftskritik sein muss.

Vortrag und Diskussion zu den Grundlagen eines materialistischen Feminismus mit Katharina Zimmerhackl (outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik).

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