Category Archives: Allgemein

SELF-CARE IM POLITISCHEN ALLTAG

Freitag, 07. Dezember, 14-18 Uhr
Workshop mit life’s a beach
!!!Raumänderung!!!
HAWK, Campus Gestaltung, Haus b – Raum E01 – Renatastraße 11, Hildesheim

das bisschen aktivismus macht sich doch mit links? dir liegt der ganzen
politkrams sehr am herzen und du hast lust, dich selbst für gesellschaftliche
veränderung einzubringen. vielleicht merkst du, dass dir alles in letzter zeit
ein bisschen viel ist und du dir mehr ruhe und auszeiten wünschst. vielleicht
möchtest du auch einfach einen weg finden, wie du es gar nicht so
weit kommen lässt und weiterhin raum für dich in deinem leben bleibt. wir
wollen über inneren und äußeren leistungsdruck im aktivistischen alltag
sprechen, uns mit normen rund um effizienz und produktivität beschäftigen.
zum einen wollen wir wieder stärker in kontakt mit unseren eigenen
bedürfnissen kommen und voneinander lernen, mehr ruhe und zeit für uns
zu finden. zum anderen möchten wir uns gemeinsam die frage stellen,
welche räume wir für aktivismus schaffen wollen, in denen wir uns unterstützen
und wohlwollend begegnen.

Welche Unterscheidungen braucht der feministische Diskurs (nicht)?

2. Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung Hildesheim

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 16.11.2018 an grecof@nulluni-hildesheim.de zu senden.

Weitere Informationen unter: https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/forschung-und-promotion/2-jahrestagung-des-zentrums-fuer-geschlechterforschung-hildesheim/

Wen-Do Kurs für Studentinnen am 23.11.

Auch im Wintersemester bietet das Gleichstellungsbüro der Universität Hildesheim erneut einen Wen-Do Kurs für Studentinnen (am 23.11.) an. Noch bis zum Mo. 12.11. könnt ihr euch hierfür anmelden. Weiterer Infos zum Anliegen des Kurses sowie zur Anmeldung gibt es unter: Wen-Do Kurs

Peet Thesing – Feministische Psychiatriekritik

18:00 Uhr
Donnerstag, 08. November 2018
HAWK, alte Bibliothek, Brühl 20, Hildesheim

Peet Thesing liest aus ihrem Buch »Feministische Psychiatriekritik«. Das Thema Psychiatriekritik ist schon lange aus dem Blickfeld von Feminist*innen verschwunden. »Helfende« Maßnahmen werden nicht (mehr) gesellschaftskritisch analysiert, auch psychiatrisch-medizinische Ansätze werden nicht auf ihre strukturelle Bedeutung hin befragt – Geschichte scheint es in der Psychiatrie nicht zu geben.

Dabei sind viele Fragen offen: Wie eigentlich entstehen ›psychische Krankheiten‹ in dieser Gesellschaft? Wie wird zwischen krank und gesund (nicht) unterschieden? Wird Homosexualität tatsächlich nicht mehr als Krankheit betrachtet? Womit wird psychiatrische Gewalt begründet? Welche Rolle spielen legale Drogen und Therapien? Hört die feministische Forderung »My body, my choice« bei Essstörungen und Selbstverletzungen auf?

Thesing hinterfragt psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen Perspektive. Dabei orientiert sich die Autorin am Wissen Psychiatrie-Erfahrener. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank, um die Entstehung von Diagnosen, um Homosexualität und Hysterie und die Macht der Gutachten. Es wird beschrieben, wie psychiatrische Gewalt funktioniert; Fesselungen und die Verabreichung von Medikamenten werden dabei ebenso analysiert wie psychische Zugriffe.

Abschließend werden Optionen vorgestellt, die Handlungsfähigkeit wieder möglich macht, wenn die Psychiatrie sich nicht als Ort des »Helfens und Heilens« erweist. Es wird auch ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion geben.

WIR DÜRFEN UNS NICHT DUMM MACHEN LASSEN VON DER KOMPLEXITÄT DER VERHÄLTNISSE!

Ort: HAWK Hildesheim, Alte Bibliothek, Brühl 20, 31134 Hildesheim
Datum: 31. Oktober 2018
Uhrzeit: 18 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion zu Grundlagen eines materialistischen Feminismus mit
Katharina Zimmerhackl (outside the box – Zeitschrift für
feministische Gesellschaftskritik)

Die kapitalistische Gesellschaft stellt sich als Totalität dar, die
durchzogen ist von einem Geschlechterverhältnis, für das Frauenhass,
männliche Hegemonie und die Abwertung von Sorgetätigkeiten konstitutiv
sind . Ein materialistischer Feminismus versucht, diese Gesellschaft als
Ganzes in den Blick zu nehmen und zu verstehen wie das
Geschlechterverhältnis als alle Bereiche der Gesellschaft durchziehender
Teil gesellschaftlicher Totalität zu begreifen ist – weil eine
feministische Theorie und Praxis eben nicht im luftleeren Raum schwebt.
Im Vortrag wird dies zum einen in Grundzügen anhand zweier grundlegender
Bereiche, der vergeschlechtlichten Arbeitsteilung und der Herausbildung
männlicher und weiblicher Subjekte, gezeigt und zum anderen wird eine
materialistisch-feministiche Perspektive bestimmt, die wesentliches
Element jeglicher Gesellschaftskritik sein muss.

“Familie, Geschlecht und Normalität im Wandel” – Lesung und Gespräch mit Jochen König

18.07.2018 / 18 Uhr
Alte Bibliothek (Brühl 20), HAWK Hildesheim

Vortrag und Lesung aus „Mama, Papa, Kind? Von Singles, Co-Eltern und anderen Familien“. In Feuilletons, Talkshows und auf der Straße wird heftig um vermeintliche Normalität in Bezug auf Geschlecht und Familie gestritten. Jochen König lebt mit seinen beiden Kindern in Berlin. Seine große Tochter nennt ihn „Mama“, die kleine ist Teil einer Co-Eltern-Familie mit zwei weiteren Müttern. Im Vortrag geht es um Geschlechterrollen, Familienkonstellationen, Kindeswohl und die Reaktionen auf seine Familie.

Jochen König schreibt über seine eigene Familie, über Familien im Allgemeinen, über Geschlechter, über Liebe und Sex, über Nachmittage auf dem Spielplatz, übers Scheitern und über Überforderung, über Väter und über die Aufteilung von care-Arbeit.

„Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten“ – Lesung und Gespräch mit Julia Korbik

DIENSTAG 10.07.2018 / 18 Uhr
Alte Bibliothek der HAWK, Brühl 20, 31134 Hildesheim

Simone de Beauvoir: große Denkerin des 20. Jahrhunderts, eine Ikone des Feminismus – aber warum sollten sich junge Frauen für sie interessieren? Weil sie phantastische Romane und präzise Analysen gesellschaftlicher Entwicklungen schrieb und ihrem Partner Jean-Paul Sartre an analytischer Schärfe in nichts nachstand: eine Frau, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts für ihre Freiheit kämpfte, emanzipiert und unabhängig.

In „Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten“ wirft die Journalistin und Autorin Julia Korbik einen frischen Blick auf die Frau, die Schriftstellerin, die Philosophin und die Feministin. Simone de Beauvoir schillert in diesem Buch in all ihren Facetten – „Oh, Simone!“ überrascht, lädt zum Stöbern ein und zeigt: Es lohnt sich, kritisch zu denken und das zu tun, wofür man brennt.

!fällt aus! Materialistischer Feminismus (11.7.)

*** ACHTUNG: Leider müssen wir die Veranstaltung verschieben und in den Herbst verlegen. Aber nicht traurig sein, denn einen Tag zuvor seid ihr herzlich zur Lesung von Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten (10.7.) eingeladen! ♥ ***

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Die kapitalistische Gesellschaft stellt sich als Totalität dar, die durchzogen ist von einem Geschlechterverhältnis, für das Frauenhass, männliche Hegemonie und die Abwertung von Sorgetätigkeiten konstitutiv ist. Ein materialistischer Feminismus versucht, diese Gesellschaft als Ganzes in den Blick zu nehmen und zu verstehen wie das Geschlechterverhältnis als alle Bereiche der Gesellschaft durchziehender Teil gesellschaftlicher Totalität zu begreifen ist – weil eine feministische Theorie und Praxis eben nicht im luftleeren Raum schwebt. Im Vortrag wird dies zum einen in Grundzügen anhand zweier grundlegender Bereiche, der vergeschlechtlichten Arbeitsteilung und der Herausbildung männlicher und weiblicher Subjekte, gezeigt und zum anderen wird eine materialistisch-feministiche Perspektive bestimmt, die wesentliches Element jeglicher Gesellschaftskritik sein muss.

Vortrag und Diskussion zu den Grundlagen eines materialistischen Feminismus mit Katharina Zimmerhackl (outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik).

(queer_feminismus) mit queer_topia*

30.06.2018, 12:00–17:00 Uhr
Ort: HIWC 107 HAWK Hildesheim, Renatastraße 11

Es wird um Anmeldung per E-Mail an gmi@nullasta-hildesheim.de oder kontakt@nullhiqueer.de gebeten.

„nein, nein das ist nicht der queer_feminsmus.“ in diesem workshop werden wir uns mit dem thema queer_feminismus beschäftigen. dazu werden wir folgende fragen bearbeiten:
was bedeutet queer_feminismus? wodurch unterscheidet sich queer_feminismus von anderen feminismen? was sind (aktuelle) ziele des queer_feminismus? wie können wir queer theorie und intersektionalität mit unseren handlungen verbinden?
der workshop findet in deutscher lautsprache statt und ist offen für alle geschlechter. der raum ist rauchfrei und ist wie die toilette mit dem rollstuhl zu erreichen. veranstaltet von queer_topia* (queertopia.blogsport.de; fb: queer_topia).

„no, no this isn’t queer_feminism.“ in this workshop we want to talk about queer_feminism. therefor we would like to take a closer look at the following questions: what does queer_feminims mean? how is queer_feminism different to other feminisms? what a (current) aims? how can we connect queer theory and intersectionality with our actions?
the workshop will be in german language (with the option to do whispered translation in english) and is open to all gender. the room is free of smoke and accessible with the wheelchair, the toilette?? as well. presented by queer_topia*(queertopia.blogsport.de; fb: queer_topia).

Vielen Dank an das Gleichstellungsbüro der HAWK für die Unterstützung!

!fällt aus! Feministische Psychiatriekritik !fällt aus!

13.06.2018, 18:00
HIWC 123 (Zeichensaal) HAWK Hildesheim, Renatastraße 11
Lesung+Vortrag

Feministische Psychiatriekritik mit Peet Thesing

Peet Thesing liest aus ihrem Buch »Feministische Psychiatriekritik«. Das
Thema Psychiatriekritik ist schon lange aus dem Blickfeld von Feminist*innen
verschwunden.
Dabei sind viele Fragen o en: Wie eigentlich entstehen »psychische Krankheiten
«? Wie wird zwischen krank und gesund (nicht) unterschieden? Wird
Homosexualität tatsächlich nicht mehr als Krankheit betrachtet? Womit wird
psychiatrische Gewalt begründet? Welche Rolle spielen legale Drogen und
Therapien?
Thesing hinterfragt psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen
Perspektive. Dabei orientiert sich die Autorin am Wissen Psychiatrie-
Erfahrener. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank,
um die Entstehung von Diagnosen, um Homosexualität und Hysterie
und die Macht der Gutachten. Es wird beschrieben, wie psychiatrische
Gewalt funktioniert; Fesselungen und die Verabreichung von Medikamenten
werden dabei ebenso analysiert wie psychische Zugri e.
Abschließend werden Optionen vorgestellt, die Handlungsfähigkeit wieder
möglich macht, wenn die Psychiatrie sich nicht als Ort des »Helfens und
Heilens« erweist. Es wird auch Zeit für Fragen und Diskussion geben.